Antisemitismus und Rassismus im Fussball

Film & Diskussion
  • Wann 14.04.2026 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Gallus Theater, Kleyerstr. 15
  • Teilnehmer Peter Fischer, Ehrenpräsident Eintracht Frankfurt Shary Reeves, ehem. FFC-Spielerin Matthias Thoma, Geschäftsführer der Eintracht Frankfurt Museum GmbH Ron Urich, Regisseur
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Antisemitismus gegen Jüdinnen und Juden ist in den nationalen und internationalen Stadien immer wieder Thema: Auf den Rängen und dem Spielfeld, im Profifußball und auch im Amateurbereich. Dies gilt gleichermaßen für den Rassismus gegen Schwarze Fußballer. Schwarze Fußballerinnen sind oft doppelt von Herabwürdigung betroffen, als Frauen und als People of Color.
Rechte Ultras versuchen zunehmend, Kurven zu erobern. Zugleich gibt es Vereine und Fangruppen, die sich diesen Ausschreitungen entgegenstellen. Ultras arbeiten die NS-Geschichte ihrer Vereine auf, sorgen mit Choreografien für Aufmerksamkeit. Sie wenden sich gegen Rassismus, indem sie zum Beispiel an die Anschläge in Hanau erinnern (St.Pauli und Werder Bremen, „Zusammen erinnern, gemeinsam kämpfen“ oder „say their names“).
Viele Vereine, auch die Eintracht Frankfurt, werden inzwischen selbst tätig, gründen CSR-Abteilungen (Corporate Social Responsibility im Sinne von gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen), schaffen Awareness Strukturen und geben Betroffenen eine Plattform.
Einer dieser Betroffenen ist der inzwischen verstorbene jüdische Eintracht-Fan Helmut „Sonny“ Sonneberg, dessen Erfahrungen der Filmemacher Ron Ulrich in einer 30-minütigen Dokumentation festgehalten hat.
Aber reichen die Bemühungen aus? Hat der Fußball tatsächlich eine Chance, gesellschaftspolitische Wirkung gegen Rassismus und das Erstarken der AfD zu erzielen? Soll er das überhaupt oder sollte Fußball nicht lieber unpolitisch sein?
Darüber diskutieren wir mit Peter Fischer (Ehrenpräsident der Eintracht Frankfurt) und Shary Reeves (ehemalige Spielerin des FFC Frankfurt, Journalistin und Fernsehmoderatorin, bekannt u.a. aus Wissen macht Ah!) sowie Matthias Thoma (Geschäftsführer der Eintracht Frankfurt Museum GmbH.). In den Film führt der Regisseur Ron Ulrich ein.

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